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Umschulung und berufliche Weiterbildung

Beruflich am Ball bleiben durch Umschulung oder Weiterbildung 

Notwendige Umschulung 

Können Sie Ihre Arbeit aufgrund einer Behinderung nicht mehr oder nur teilweise ausführen? Würde eine andere Tätigkeit Ihre Erwerbsmöglichkeiten verbessern? Dann lohnt es sich, eine Umschulung zu prüfen.

 

 

Die Invalidenversicherung ist (neben der Militärversicherung) die einzige Versicherung, welche die Kosten einer Umschulung übernehmen kann. Dafür gelten grundsätzlich drei Voraussetzungen:

 

  • Die Umschulung muss behinderungsbedingt notwendig sein.
  • Sie muss geeignet sein, die Erwerbsfähigkeit längerfristig wesentlich zu verbessern.
  • Sie muss unter den gegebenen Umständen verhältnismässig sein. 

 

Details, Beispiele und rechtliche Grundlagen zur Umschulung finden Sie bei Pro Infirmis:

Berufliche Weiterbildung 

Möchten Sie sich mit einer Weiterbildung auf dem Laufenden halten oder eine neue Ausbildung in Angriff nehmen? Informationen über aktuelle Weiterbildungslehrgänge finden Sie bei berufsberatung.ch. Fragen Sie im eigenen Unternehmen nach, oder halten Sie Ausschau nach Angeboten auf unserem Marktplatz.


Bei beruflichen Weiterbildungen, die nicht durch eine Behinderung bedingt sind, müssen Sie für die Ausbildungskosten selber aufkommen. Entstehen jedoch als Folge der Behinderung Mehrkosten, übernimmt diese die IV. Beispiele:

 

  • Zusätzliche Ausbildungskosten (beispielsweise Kosten für speziell angepasste Lehrmittel)
  • Nötige Hilfsmittel sowie Kosten für Dienstleistungen Dritter (wie Vorlesehilfen bei Blinden und Sehbehinderten oder Gebärdensprachdolmetscher bei Gehörlosen)
  • Transportkosten (wenn die Benützung des öffentlichen Verkehrs nicht möglich ist: Taxikosten oder Kosten für die Benützung privater Fahrzeuge)
  • Kosten für auswärtige Unterkunft und Verpflegung werden nur übernommen, wenn die auswärtige Unterbringung behinderungsbedingt notwendig oder die Rückkehr zum Wohnort nicht möglich oder zumutbar ist.

 

In Frage kommen sowohl Weiterbildungen im bisherigen als auch Ausbildungen in einem neuen Berufsfeld. Voraussetzung ist, dass sie die Erwerbsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt erhalten oder verbessern. Details zur Kostenübernahme bei Weiterbildungen sowie Beispiele und rechtliche Grundlagen finden Sie bei Pro Infirmis: