Skip to main content

Berufsbildung

Trotz Behinderungen erfolgreich ins Berufsleben starten 

Sind Sie auf der Suche nach dem passenden Beruf? Jeder Kanton führt eine öffentliche Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BIZ). Auf berufsberatung.ch finden Sie die BIZ-Adressen sowie Wissenswertes rund um die berufliche Ausbildung – inklusive Informationen für Menschen mit Behinderungen.

 

Mögliche Berufsbildungen 

Drei- oder vierjährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ): Die Grundbildung qualifiziert zur Ausübung eines bestimmten Berufs und bietet Zugang zur höheren Berufsbildung.

Zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA): Diese zweijährige Grundbildung qualifiziert zur Ausübung eines Berufs mit einfacheren Anforderungen. Der Abschluss mit eigenständigem Bildungsprofil ist anerkannt; er gewährt den Zugang zu einer meist verkürzten drei- oder vierjährigen beruflichen Grundbildung mit EFZ.


Praktische Ausbildung mit Attest (PrA) nach INSOS: Dabei handelt es sich um Berufsbildung für Personen, die keine berufliche Grundbildung mit EFZ oder EBA abschliessen können. 


Interne IV-Anlehre: Berufsbildung für Jugendliche mit schweren Behinderungen. Die IV-Anlehre folgt einem individuellen Lehrplan und wird mit einem internen Diplom der ausbildenden Institution abgeschlossen.


Brückenangebote: Alle Kantone bieten Brückenangebote zur Vorbereitung der beruflichen Grundbildung an, beispielsweise Vorkurse, Vorlehren oder Integrationskurse. 

Suchen Sie eine Lehrstelle?

Die Stiftung MyHandicap führt ein eigenes Lehrstellenportal für Jugendliche mit Behinderungen.

Gleiche Chancen 

Die in der Bundesverfassung verankerte Chancengleichheit bedeutet für die Berufsbildung: Wenn Sie die kognitiven und technischen Anforderungen des Berufs erfüllen, können Sie auch mit Behinderungen eine Berufsbildung antreten. Die Bildungsverantwortlichen sind verpflichtet, in der Berufsschule und am Arbeitsplatz für den Ausgleich der behinderungsbedingten Nachteile zu sorgen, etwa durch Hilfsmittel, Stützen oder spezifische Arbeitsbedingungen. Die Massnahmen müssen individuell angepasst sein und das Ausüben der Tätigkeiten trotz Einschränkungen ermöglichen.

 

Antrag für Ausgleichsmassnahmen 

Für den Nachteilsausgleich können Sie zu Beginn der Ausbildung beim zuständigen kantonalen Amt für Berufsbildung einen Antrag stellen. Die Kosten der getroffenen Massnahmen übernimmt die Invalidenversicherung (IV). Den Antrag für die Kostenübernahme sowie Fragen zu den Leistungen können Sie an die zuständige kantonale IV-Stelle stellen: 

 

Bieten Sie Lehrstellen für Jugendliche mit Behinderungen?

Marktplatz Participa